
Mammografie
Weitere Untersuchungen
Wann wird die Mamma-Diagnostik angewendet?
Bei allen Veränderungen der Brust (Hautveränderungen, Knoten, Absonderungen) ist eine Untersuchung erforderlich, um bösartige Erkrankungen auszuschliessen. Risikopatientinnen, also Frauen, in deren Familien gehäuft oder in frühen Jahren Brustkrebs oder Eierstockkrebs auftritt, sollten regelmässig kontrolliert werden. Nach einer Brustkrebserkrankung gehören zur Nachsorge die regelmässige Mammografie und/oder Sonografie.
Wie läuft die Untersuchung ab?
Nachdem Sie an der Rezeption einen Fragebogen ausgefüllt haben, wird die Röntgenaufnahme erstellt. Nach der Auswertung der Bilder teilt Ihnen der Arzt den Befund mit. Gegebenenfalls wird im Anschluss die Ultraschalluntersuchung durchgeführt. Bei speziellen Fragestellungen bieten wir als weiterführende Untersuchung die Kernspintomografie der Brust (Mamma-MRT) an.
Wie lange dauert die Untersuchung?
Die Mammografie mit Auswertung und Befundmitteilung dauert etwa 30 Minuten. Sollte eine Sonografie durchgeführt werden, rechnen Sie insgesamt mit 45 Minuten.
Was müssen Sie beachten?
Am Untersuchungstag sollten Sie kein Deo oder andere Pflegeprodukte im Bereich von Brust und Achsel anwenden, da diese unter Umständen die Bilddarstellung beeinträchtigen können.
Welche Geräte setzen wir ein?
Wir setzen modernste Mammografie- und Sonografie-Geräte ein. Wir arbeiten digital. Die Bildbearbeitung sowie die Befundung erfolgen an Befundungsstationen und Monitoren höchsten Standards, die speziell für die Mamma-Diagnostik entwickelt wurden.
Angebot Standorte
Mammografie wird an folgenden Standorten angeboten:
Häufige Fragen
Warum werden manchmal Kontrastmittel eingesetzt?
Daraus ergeben sich folgende mögliche Nebenwirkungen:
• allergische Reaktion
• Schilddrüsenüberfunktion
• kontrastmittelbedingte Nierenfunktionsstörung
Die modernen Kontrastmittel zeichnen sich durch eine sehr niedrige Nebenwirkungsrate aus. Gefährdet sind Patienten mit einer vorbestehenden Allergieneigung, einer Schilddrüsenüberfunktion und einer vorbestehenden Nierenfunktionsstörung. Deshalb werden alle Patienten vor der Untersuchung zu diesem möglichen Risikoprofil befragt.
Jodhaltiges Kontrastmittel wird in erster Linie bei der Computertomografie eingesetzt. Auch in der Kernspintomografie werden häufig Kontrastmittel eingesetzt. Hierbei handelt es sich um ein Gadolinium, eine Substanz mit paramagnetischen Eigenschaften. Allergische Reaktionen sind extrem selten. Das Kontrastmittel wird über die Nieren wieder ausgeschieden.